Viele Mandanten – ein System: Multi-Tenant-Architektur in Software-Projekten

Der Trend zu Software-as-a-Service (SaaS) stellt Anbieter von Softwareanwendungen vor neue Herausforderungen. Wie kann man eine Anwendung kosteneffizient für eine wachsende Anzahl von Kunden betreiben und gleichzeitig deren Ansprüche an Performance, Sicherheit und Anpassbarkeit erfüllen?

Eine klug gewählte Multi-Tenant-Architektur schafft die nötigen Strukturen. Die Tenants (zu Deutsch: Mandanten) teilen sich eine Anwendung mit anderen Tenants, wobei alle voneinander isoliert sind, sodass sich die Anwendung für den einzelnen Mandanten wie eine dedizierte verhält. Ein Tenant umfasst meist eine Gruppe von Nutzern, kann aber auch ein einzelner Nutzer sein. Im B2B-Kontext ist er häufig ein Unternehmen, während es im B2C-Umfeld auch eine einzelne Anwenderin oder ein einzelner Anwender sein kann.

Ein typischer Treiber für die Einführung von Multi-Tenancy ist der Weg von installierter Software hin zu einem Software-as-a-Service-Geschäftsmodell. Im Gegensatz zu pro Kunde installierter Software oder Managed-Service-Angeboten wird eine Multi-Tenant-Anwendung als ein einzelnes Produkt entwickelt und betrieben.

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